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60plusTreff Kosten: Heinz rechnet nachHeinz ist ein sparsamer Mensch. Bevor er bei 60plusTreff auch nur einen Franken ausgegeben hat, wollte er alles auf einem Blatt Papier sehen: was gratis ist, was es kostet, wann es sich verlängert. Wir haben das Blatt an einem Dienstagnachmittag in meiner Stube zusammen ausgefüllt. Hier ist es, etwas ordentlicher abgeschrieben. ![]() Was kostet bei 60plusTreff gar nichts?Mehr, als Heinz erwartet hatte. Gratis sind die Anmeldung, der Persönlichkeitstest mit Auswertung, die Partnervorschläge, Herzklopfen (die täglichen Gesichter, bei denen man auf das Herz drückt), das Beantworten von Flirtfragen und Grüsse verschicken. Heinz hat die ersten zwei Wochen nur damit verbracht und war schon ziemlich zufrieden. «Wie Kreuzworträtsel, nur schöner», sagt er bis heute. Und wofür muss man bezahlen?Für das, was man braucht, sobald es ernst wird: Nachrichten schreiben, Fotos scharf sehen, Video-Anrufe machen, Favoriten speichern und schauen, wer das eigene Profil besucht hat. Als die Frau aus Wil auf seine Flirtfrage zum Engadin geantwortet hat, wollte Heinz zurückschreiben. Da hat er bezahlt. Wie viel kostet Premium?Heinz wurden die gleichen Laufzeiten angezeigt wie mir bei den anderen Seiten der be2-Gruppe:
Die Zahlen sind gerundet und können sich ändern. Manchmal kommen Angebote per Mail. Was Ihnen im eigenen Konto vor dem Bezahlen angezeigt wird, gilt. Gratis bei 60plusTreff anmelden Welche Laufzeit hat Heinz gewählt, und warum?Sechs Monate. Seine Überlegung war einfach: Drei Monate seien ihm zu kurz, «im Winter geht man eh nirgends hin, und im Frühling will ich jemanden zum Spazieren haben». Zwölf Monate waren ihm zu lang für den Anfang. Auf sechs Monate gerechnet hat er pro Monat ein gutes drittel weniger bezahlt als mit drei. Für Menschen ab 60 finde ich sechs Monate meistens richtig. Man schreibt ruhiger, man trifft sich nicht nach drei Tagen, und es braucht ein paar Wochen, bis man sich an alles gewöhnt hat. Wer weiss, dass er sich Zeit lassen will, nimmt zwölf. Wie Heinz bezahlt hatHeinz hat keine Kreditkarte für das Internet, «aus Prinzip». Wir haben bei der Bestellung nachgeschaut, welche Zahlungsarten angeboten werden, und er hat die gewählt, die ihm am vertrautesten war. Die Seite zeigt die Möglichkeiten vor dem Abschluss an, man muss also nichts erraten. Wichtig war ihm, dass er den Betrag vor dem Klick auf «bezahlen» noch einmal schwarz auf weiss sieht. Den Bildschirm mit dem Betrag haben wir abfotografiert und zum Zettel am Kühlschrank gelegt. Mein Rat an alle, die das zum ersten Mal machen: Holen Sie sich jemanden dazu, dem Sie vertrauen. Nicht weil es kompliziert wäre, sondern weil man zu zweit weniger übersieht. Der Zettel am KühlschrankDas Abo verlängert sich automatisch um die gleiche Laufzeit, wenn man nicht kündigt. Laut AGB der Gruppe muss die Kündigung spätestens 14 Tage vor Ablauf da sein, sofern bei der Bestellung nichts anderes steht. Bei Heinz hängt darum seit dem ersten Tag ein gelber Zettel am Kühlschrank: «60plusTreff läuft bis ... Kündigen bis spätestens ...». Darunter hat seine Tochter mit rotem Stift geschrieben: «Papi, früher!» Wie die Kündigung geht, steht Schritt für Schritt unter 60plusTreff kündigen. Kurz: unten auf der Seite «Verträge hier kündigen», Bestätigung per E-Mail aufbewahren. Lohnt sich das Geld?Für Heinz ja. Er sagt, er habe früher für die Zeitung mehr bezahlt und weniger Freude gehabt. Ich sehe es so: Gratis-Seiten gibt es, aber gerade ältere Menschen werden dort öfter von falschen Profilen angeschrieben, und das kann am Ende viel teurer werden als ein Abo. Auf 60plusTreff werden Fotos und Profiltexte laut Anbieter von einem Team geprüft, und das kostet die Seite auch Geld. Mehr dazu, was eine Gratis-Seite kann und was nicht, unter Singlebörse kostenlos ab 50. Die gleichen Preise gelten bei der 50plus-Singlebörse und bei Zusammen.ch. Ob 60plusTreff überhaupt die richtige Seite ist, steht in meinem Erfahrungsbericht zu 60plusTreff. Was Heinz für sein Geld bekommen hatHeinz führt über alles Buch, also auch darüber. In den sechs Monaten hatte er über achtzig Vorschläge, hat mit sieben Frauen geschrieben, mit vier per Video gesprochen und sich mit zweien getroffen. Die erste, eine pensionierte Lehrerin aus Frauenfeld, war sehr nett, «aber sie wollte jeden Tag telefonieren, und ich bin doch kein Callcenter». Die zweite war die Frau aus Wil. Mit ihr war er inzwischen an der Olma, im Engadin und zweimal beim Tanztee. Er hat ausgerechnet, dass er pro Monat etwa so viel bezahlt hat wie für zwei Mittagessen im Restaurant. «Und dafür habe ich jetzt jemanden, mit dem ich zu Mittag esse.» Das fand ich eine schöne Rechnung. Wofür man nicht bezahlen mussEin paar Dinge kosten auf 60plusTreff nie etwas, auch nicht mit Premium: Es gibt keine Münzen oder Punkte für einzelne Nachrichten, keine Gebühren pro Kontakt und keine versteckten Zusatzpakete, die man kaufen müsste, um überhaupt schreiben zu können. Das ist bei manchen anderen Seiten anders, und gerade dort sind oft bezahlte Schreiber unterwegs. Bei 60plusTreff zahlt man das Abo, und dann kann man alles benutzen. Wer in einer App bezahlen möchte, sollte wissen, dass solche Käufe über Apple oder Google laufen und auch dort gekündigt werden. Heinz hat auf dem Tablet im Browser bezahlt, damit alles an einem Ort bleibt. Das empfehle ich auch. Drei Spartipps von Heinz
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